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Kategoriengruppen
Strukturiere dein Budget um die Prioritäten, die dir am wichtigsten sind. Gruppiere wiederkehrende Rechnungen, echte Ausgaben und Sparziele in Kategorien, die zu deinen Rhythmen passen.
In diesem Leitfaden
- Ein empfohlener Bauplan für monatliche, nicht-monatliche und Sparkategorien.
- Wie Budgeros Standardgruppen funktionieren und wann du stattdessen von Grund auf neu aufbauen solltest.
- Was Systemgruppen (Einkommen, Ohne Kategorie, Umbuchungen) im Hintergrund tun.
Kategoriengruppen sind die Regale, auf denen dein Budget ruht. Kategorien halten Geld; Gruppen halten verwandte Kategorien zusammen, sodass die Budgettabelle wie ein Plan und nicht wie eine flache Liste wirkt. Wenn du die Struktur von Anfang an grob richtig hinbekommst, sparst du dir später viel Verschieben — allerdings kann hier alles jederzeit umbenannt, umsortiert und neu organisiert werden.
Was du von Haus aus bekommst
Wenn du ein Budget erstellst und die Option Startkategorien aktiviert lässt, erstellt Budgero vier Gruppen mit sinnvollen Kategorien:
| Gruppe | Startkategorien | Vorgesehen für |
|---|---|---|
| Häufig | Lebensmittel, Essen gehen, Mobilität | Ausgaben, die wöchentlich oder häufiger anfallen |
| Nicht monatlich | Autowartung, Geschenke, Renovierung | Unregelmäßige „wahre Ausgaben“, die du jeden Monat etwas ansparest |
| Ziele | Altersvorsorge, Urlaub | Langfristige Sparziele |
| Lebensqualität | Gesundheit & Wellness, Unterhaltung | Diskretionäre Ausgaben, die du trotzdem planen möchtest |
Wenn du die Startkategorien deaktivierst — was häufig vorkommt, wenn du ein bestehendes Budget aus YNAB oder per CSV-Import importierst —, wird keine dieser Gruppen erstellt und du baust dir deine eigene Struktur auf.
Systemgruppen
Jedes Budget erhält zusätzlich drei Systemgruppen, unabhängig von der Startoption:
- Einnahmen — hier landen Einnahmen und speisen Zu budgetieren.
- Nicht kategorisiert — ein Sammelbecken für Transaktionen, die ohne Kategorie ankommen, typischerweise aus Importen. Behandle eine nicht leere Gruppe „Nicht kategorisiert“ wie eine To-do-Liste.
- Umbuchungen — stellt sicher, dass Geldbewegungen zwischen Konten nicht als Einnahmen oder Ausgaben gezählt werden.
Meistens interagierst du nur indirekt mit ihnen. Ihre Aufgabe ist es, die Rechnung sauber zu halten: Einkommen wird einmal gezählt, Umbuchungen werden nie gezählt.
Eine Struktur, die hält
Es gibt nicht den einen richtigen Aufbau, aber diese Vorlage funktioniert für die meisten Haushalte:
- Zuerst die Rechnungen. Eine Gruppe für feste monatliche Verpflichtungen — Miete oder Hypothek, Nebenkosten, Abos, Versicherungen. Diese werden vor allem anderen finanziert, also setze sie ganz oben.
- Dann die echten Ausgaben. Unregelmäßige, aber unvermeidbare Kosten: Autoreparaturen, Jahresgebühren, Geschenke, Tierarztbesuche. Diese jeden Monat in kleinen Beträgen zu finanzieren, ist der größte Stresskiller, den Zero-Based-Budgeting bietet.
- Alltag danach. Lebensmittel, Transport, Essen gehen — die flexiblen Ausgaben, die du im Laufe des Monats am häufigsten überprüfst.
- Zuletzt Sparen und Ziele. Notgroschen, Urlaub, Anzahlung. Verknüpfe Ziele mit diesen Kategorien, damit Budgero dir sagt, was du jeden Monat zuweisen solltest.
Halt es flach. Sechs bis acht Gruppen mit jeweils drei bis sechs Kategorien ergeben ein Budget, das du auch wirklich liest. Zwanzig Gruppen sind ein Aktenschrank.
Gruppen verwalten
- Erstellen und Umbenennen von Gruppen jederzeit direkt im Budget-Bildschirm — Namen lassen sich jederzeit ändern, ohne den Verlauf zu beeinträchtigen.
- Neu anordnen von Gruppen (und den darin enthaltenen Kategorien) durch Ziehen. Die Reihenfolge ist rein optisch; Berichte und Berechnungen interessieren sich nicht dafür.
- Löschen funktioniert nur bei leeren Gruppen. Wenn eine Gruppe noch Kategorien enthält, stoppt Budgero dich — verschiebe die Kategorien in eine andere Gruppe oder lösche sie vorher. Das ist Absicht: So werden Kategorien mit Zuweisungsverlauf nicht versehentlich verwaist.
Gruppen und deine Berichte
Ausgabenberichte fassen Daten nach Kategorie zusammen, gruppieren sie aber nach — nun ja — Kategoriengruppen. Eine aufgeräumte Struktur zahlt sich also doppelt aus. Wenn „Essen gehen" und „Kaffee" in derselben Gruppe liegen, siehst du die zusammengefasste Zeile auf einen Blick. Wenn du überlegst, ob zwei Dinge separate Kategorien oder eine einzige sein sollten, frag dich: Möchte ich diese Zahlen jemals getrennt sehen? Wenn nicht, fass sie zusammen und halte die Budgettabelle kurz.
Wann du umstrukturieren solltest
Umstrukturieren ist unkompliziert: Wenn du eine Kategorie in eine andere Kategoriengruppe verschiebst, bleiben alle Transaktionen, Zuweisungen und die Historie erhalten. Der einzige Vorgang, der Daten zerstört, ist das Löschen einer Kategorie selbst — ausführlich beschrieben im Kategorien-Leitfaden. Experimentiere also ruhig mit Gruppen; sie sind nur Etiketten, keine Bücher.